Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der speakeasy Sprachschule München GmbH

Stand: 21.08.2026

1. Einführung und Annahme der Bedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche Verträge, Leistungen und sonstigen Rechtsbeziehungen zwischen der speakeasy Sprachschule München GmbH, Sonnenstraße 16, 80331 München, Deutschland, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 264208, E-Mail: [email protected], Telefon: +49 89 444433630 (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde“).

Der Anbieter betreibt eine Sprachschule und bietet insbesondere Sprachkurse, Unterrichtseinheiten, Prüfungs- und Lernvorbereitungen sowie weitere damit zusammenhängende Bildungsleistungen an.

Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB als auch gegenüber Unternehmerinnen und Unternehmern im Sinne von § 14 BGB, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist.

Mit der Anmeldung zu einem Kurs, der Buchung einer Leistung, dem Abschluss eines Vertrages oder der Nutzung der Dienste des Anbieters erkennt der Kunde diese AGB als verbindlich an. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

2. Umfang der Leistungen

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Kurs- oder Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters unter flynsir.pro, aus individuellen Angeboten, Buchungsbestätigungen oder gesonderten Vereinbarungen.

  • Präsenzunterricht, Online-Unterricht oder hybride Unterrichtsformate;
  • Gruppenkurse, Einzelunterricht, Intensivkurse oder Firmenkurse;
  • Sprachtrainings, Konversationskurse, Prüfungsvorbereitungen und sonstige Bildungsangebote;
  • Bereitstellung von Lernmaterialien in digitaler oder physischer Form, soweit vereinbart.

Der Anbieter ist berechtigt, zur Erfüllung seiner Leistungen qualifizierte Lehrkräfte oder Dritte als Erfüllungsgehilfen einzusetzen, bleibt jedoch Vertragspartner des Kunden.

Der Anbieter schuldet keine bestimmte Lern- oder Prüfungserfolgsgarantie, sofern nicht ausdrücklich schriftlich oder in Textform etwas anderes vereinbart wurde.

3. Pflichten und Verantwortlichkeiten des Nutzers

Der Kunde verpflichtet sich, im Rahmen der Vertragsdurchführung insbesondere:

  • bei der Anmeldung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen;
  • erforderliche Voraussetzungen, insbesondere technische Anforderungen bei Online-Kursen, selbst zu schaffen und aufrechtzuerhalten;
  • vereinbarte Teilnahmezeiten pünktlich einzuhalten;
  • die Kurs- und Hausordnungen des Anbieters sowie die Anweisungen der Lehrkräfte zu beachten;
  • andere Teilnehmende und das Lehrpersonal respektvoll zu behandeln;
  • den Unterricht nicht zu stören und keine rechtswidrigen Inhalte zu verbreiten;
  • urheberrechtlich geschützte Materialien des Anbieters nur im vertraglich vorgesehenen Umfang zu nutzen.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, Zugangsdaten zu Online-Plattformen vertraulich zu behandeln und vor unbefugtem Zugriff Dritter zu schützen. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

Verstößt der Kunde schuldhaft gegen seine Pflichten, ist der Anbieter berechtigt, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, insbesondere eine Verwarnung auszusprechen, den Zugang vorübergehend zu sperren oder den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen, sofern dies erforderlich und angemessen ist.

4. Zahlungsbedingungen

Es gelten die jeweils zum Zeitpunkt der Buchung veröffentlichten Preise oder individuell vereinbarten Vergütungen. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Sofern nicht anders vereinbart, ist die Vergütung mit Vertragsschluss oder spätestens vor Beginn der jeweiligen Leistung fällig. Der Anbieter ist berechtigt, Vorkasse zu verlangen.

Zahlungen können über die vom Anbieter angebotenen Zahlungsmethoden erfolgen. Der Kunde trägt die Kosten für von ihm veranlasste Rücklastschriften oder vergleichbare Zahlungsvorgänge, soweit der Kunde die Kosten zu vertreten hat.

Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, die gesetzlichen Verzugszinsen geltend zu machen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.

Der Anbieter kann die Teilnahme an Kursen oder den Zugang zu Leistungen von der vollständigen und fristgerechten Zahlung abhängig machen.

5. Stornierung und Rückerstattung

Stornierungen, Umbuchungen und Rückerstattungen richten sich nach den jeweils geltenden Kursbedingungen sowie den zwingenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere bei Verbraucherverträgen.

  • Bei Kursen oder Leistungen mit festem Termin kann eine Stornierung nur innerhalb der vom Anbieter mitgeteilten Fristen erfolgen.
  • Bereits begonnene Unterrichtseinheiten oder bereits vollständig erbrachte Leistungen sind grundsätzlich nicht rückerstattungsfähig, soweit keine zwingenden gesetzlichen Ansprüche bestehen.
  • Gesondert vereinbarte Ermäßigungen, Pakete oder Aktionspreise können von Rückerstattungen ausgeschlossen sein, soweit rechtlich zulässig.
  • Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

Das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Fernabsatzverträgen bleibt unberührt, sofern die Voraussetzungen vorliegen und keine gesetzliche Ausnahme greift. Über ein etwaiges Widerrufsrecht wird der Kunde gesondert informiert.

Bei krankheitsbedingten oder sonstigen persönlichen Verhinderungen besteht nur dann ein Anspruch auf Erstattung oder Ersatztermin, wenn dies ausdrücklich in Textform vereinbart wurde oder eine zwingende gesetzliche Regelung dies vorsieht.

6. Haftungsbeschränkung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und im Rahmen übernommener Garantien.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Soweit gesetzlich zulässig, ist eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn sowie für Datenverlust ausgeschlossen, sofern der Schaden nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht oder eine zwingende gesetzliche Haftung besteht.

Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Störungen, Ausfälle oder Einschränkungen, die auf Umständen außerhalb seines Verantwortungsbereichs beruhen, insbesondere bei Ausfällen von Internetverbindungen, Plattformdiensten oder Mitwirkungspflichten des Kunden.

7. Geistige Eigentumsrechte

Sämtliche vom Anbieter bereitgestellten Inhalte, Kursunterlagen, Lehrmaterialien, Texte, Grafiken, Audio- und Videodateien, Logos sowie sonstige Werke und Schutzrechte sind urheberrechtlich und/oder anderweitig rechtlich geschützt.

Dem Kunden wird für die Dauer des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht ausschließlich zum persönlichen Gebrauch im Rahmen der vertraglich vereinbarten Leistungen eingeräumt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Eine Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung, Bearbeitung oder sonstige Nutzung über den vertragsgemäßen Umfang hinaus ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters unzulässig.

Aufzeichnungen von Unterrichtseinheiten, Screenshots, Mitschnitte oder sonstige Reproduktionen sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters und der betroffenen Personen zulässig, soweit gesetzlich zulässig.

8. Datenschutz und Privatsphäre

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Einklang mit den geltenden Datenschutzgesetzen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten, zu den Zwecken, Rechtsgrundlagen, Empfängern, Speicherdauern sowie zu den Rechten der betroffenen Personen ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung des Anbieters.

Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass bei der Nutzung von Online-Unterrichtsformaten technisch bedingt Daten übermittelt werden können. Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten.

Soweit der Anbieter im Rahmen der Vertragsdurchführung Auftragsverarbeiter einsetzt, erfolgt dies auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben und gegebenenfalls gesonderter Vereinbarungen zur Auftragsverarbeitung.

9. Höhere Gewalt

Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen oder die Nichterfüllung vertraglicher Pflichten, soweit diese auf Ereignisse höherer Gewalt zurückzuführen sind, die außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs des Anbieters liegen.

Als höhere Gewalt gelten insbesondere Naturkatastrophen, Feuer, Überschwemmungen, Pandemien, staatliche Anordnungen, Streiks, Krieg, Unruhen, schwerwiegende Betriebsstörungen, Ausfälle öffentlicher Kommunikationsnetze oder sonstige unvorhersehbare, unabwendbare und schwerwiegende Ereignisse.

Für die Dauer der höheren Gewalt ruhen die betroffenen Leistungspflichten. Beide Parteien werden sich bemühen, die Auswirkungen nach Möglichkeit zu begrenzen und die Leistung nach Wegfall des Hindernisses fortzusetzen.

10. Änderungen der Bedingungen

Der Anbieter behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern, soweit hierfür ein sachlicher Grund besteht, insbesondere aufgrund geänderter Rechtslage, Rechtsprechung, Marktgegebenheiten oder technischer Weiterentwicklungen.

Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Soweit der Kunde Verbraucher ist, treten Änderungen nur in Kraft, wenn sie dem Kunden zumutbar sind und auf die Änderung sowie die Folgen der Nichtannahme in geeigneter Weise hingewiesen wurde. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

Bei laufenden Dauerschuldverhältnissen können Änderungen nur mit Wirkung für die Zukunft erfolgen, sofern nicht zwingende gesetzliche Gründe entgegenstehen.

11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gelten zudem die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, soweit diese einen weitergehenden Schutz gewähren.

Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag, soweit gesetzlich zulässig, München.

Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

12. Kontaktinformationen

speakeasy Sprachschule München GmbH
Sonnenstraße 16
80331 München
Deutschland

E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 89 444433630
Website: flynsir.pro

13. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder nicht durchsetzbar sein oder werden, so bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Anstelle der unwirksamen, undurchführbaren oder nicht durchsetzbaren Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung. Dies gilt entsprechend für etwaige Vertragslücken.

Sofern einzelne Regelungen gegenüber Verbrauchern teilweise unwirksam sind, bleiben die gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften in jedem Fall unberührt.

8/21/2026 Startseite